Bipolare Erkrankung

Diese auch als „manisch-depressive Störung“ bezeichnete psychische Erkrankung zeigt sich vor allem durch schwere Stimmungsschwankungen wie Depression oder Manie. Psychotische Symptome: In der Manie treten vor allem Größenwahn/Größenideen auf, in der Depression vor allem das wahnhafte Gefühl, sich schuldig gemacht zu haben.

Borderline Persönlichkeitsstörung

Eine Störung, gekennzeichnet durch mangelhafte Identität, intensive, aber instabile Beziehungen und rasch wechselnde Stimmungen.

Depression

Eine psychische Störung gekennzeichnet durch Niedergeschlagenheit. Zu den Symptomen können Verlust des Interesses an den üblichen Beschäftigungen, Veränderung von Appetit und Schlaf, Müdigkeit, Verzweiflung, Gefühle von Wertlosigkeit und Suizidgedanken zählen.

Psychose

Unter dem Überbegriff Psychose versteht man „seelische Erkrankungen“, die ohne fremde Hilfe nicht selbständig bewältigt werden können. In erster Linie sind hierbei das Denken, Wollen, Fühlen und Handeln beeinträchtigt.
In jedem Menschen ist die Möglichkeit angelegt, psychotisch zu werden. Manche Menschen sind von Natur aus eher veranlagt, d.h. sie sind dünnhäutiger als andere.
Psychosen können heute in der Regel erfolgreich behandelt werden. Voraussetzung ist, dass der Betroffene sich an einer Therapie aktiv beteiligt und etwas Geduld für den Genesungsprozess mitbringt.

Schizophrenie

Beschreibt eine psychotische Störung bei Veränderungen des Verhaltens und psychotische Symptome über mindestens 6 Monate kontinuierlich bestehen. Die Symptome sind bei jedem Betroffenen sehr unterschiedlich.

Trauma

„Trauma“ ist das griechische Wort für Verletzung oder Wunde.

In der Psychologie ist ein Trauma eine Verletzung der Seele, die einer körperlichen Wunde vergleichbar ist. Diese Verletzung tritt ein als Reaktion auf ein gewaltvolles oder überwältigendes Ereignis, das die Bewältigungsstrategien eines Menschen überfordert, so dass dieser Mensch auf besondere Notfall- oder Überlebensstrategien zurückgreifen muss.
Opfer und Zeugen erleben starke Gefühle von Ohnmacht, Kontrollverlust, Hilflosigkeit und Auslieferung.

Wenn den Betroffenen die Ressourcen fehlen, um das Erlebte ausreichend zu verarbeiten und zu integrieren, dann kann es zu einer unterschiedlich starken Traumatisierung kommen.

Charakteristische Folgesymptome können sein: Schlafstörungen, Nervosität, Depressionen, Angstzustände, Erschöpfung, Reizbarkeit, Erinnerungslücken oder ständig wiederkehrende belastende Erinnerungen, Vermeidungsverhalten und Isolation.

Leiden Betroffene länger als 4 Wochen an derartigen Symptomen, kann es sich um eine Posttraumatische Belastungsstörung handeln.